Wir begleiten Ideen bis zum Innovationserfolg

Innovationskraft im Mittelstand stärken

Der Mittelstand ist und bleibt das Herz der deutschen Wirtschaft. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stellen in Deutschland mehr als 99 % aller Unternehmen, bilden über 80 % aller Auszubildenden aus und stellen fast 60 % aller Arbeitsplätze. Damit sind sie ein wahrer Job- und Wirtschaftsmotor, kompetent und vielseitig. Ob es sich um einen bereits breit bespielten Markt handelt oder um eine kleine Nische: Im Mittelstand finden sich Lösungen für sämtliche Fragen. Und dank der im EU-Vergleich deutlich überdurchschnittlichen Innovationsaktivität des deutschen Mittelstands werden bereits Fragen beantwortet, die der Markt gerade erst stellen wollte.
Viele dieser Entwicklungen geschehen im Verborgenen und bleiben unerkannt. Neue Materialeigenschaften, neue Herstellungsverfahren oder Sensorsysteme ermöglichen sichtbare Ergebnisse, bleiben selbst aber häufig unsichtbar und sollen das in vielen Fällen sogar sein. Manchmal werden Erfolge aber bewusst erkennbar. Einige dieser Erfolge, an denen wir mitgewirkt haben, wollen wir im Folgenden gerne zeigen.

ZIM-Erfolgsbeispiele

Zuletzt wurden deutschlandweit weniger als 0,3 % aller in ZIM bewilligten Projekte bzw. Netzwerke als ZIM-Erfolgsbeispiel ausgezeichnet.
Hier finden Sie einige dieser Erfolgsbeispiele auf Netzwerk- und Projektebene, die wir initiiert und begleitet haben:

ZIM-Innovationsnetzwerke

Über die offiziell ausgezeichneten Netzwerke hinaus haben wir eine Vielzahl weiterer Netzwerke initiiert, in denen über 200 Unternehmen und Forschungseinrichtungen gemeinsam Entwicklungsprojekte erfolgreich abgeschlossen haben, die zu technologischem Vorsprung, Umsatzsteigerungen und mehr Arbeitsplätzen geführt haben. Eine weitere Auswahl finden Sie hier:

Ein- und mehrtägige Innovationsforen

In einer komplexen Wirtschaftswelt sind Kooperationen und gezielter Wissensaustausch entscheidend für Innovation. Oft bleibt das Potenzial vielfältiger Expertisen von Unternehmen und Forschung ungenutzt, da es an zielführenden Formaten für tiefgehenden Dialog fehlt. Dies gilt sowohl für unterschiedliche Abteilungen eines einzelnen Unternehmens wie auch für die Vernetzung mit externen Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Unsere Innovationsforen schließen diese Lücke und bieten eine Plattform für themenspezifische Zusammenarbeit. Über ein bis zwei Tage bringen sie Akteure zusammen, um ein Thema umfassend und tief aus Innovationssicht zu beleuchten und konkrete Handlungsmöglichkeiten abzuleiten.

Unser Beitrag ist die vollständige Konzeption und professionelle Durchführung dieser spezialisierten Veranstaltungen. Für GreenTech Ruhr haben wir beispielsweise ein maßgeschneidertes Innovationsforum erfolgreich realisiert. Dabei haben wir gemeinsame Herausforderungen und Synergiepotenziale identifiziert, ein kreatives Umfeld geschaffen und den Teilnehmern ermöglicht, ihre Handlungsfähigkeit zu erweitern.

Basierend auf unserer Erfahrung in der Moderation großer Gruppen initiieren wir einen strukturierten, tiefgehenden Dialog, führen durch interaktive Formate und begleiten die Gruppen von der Ideenfindung bis zur Entwicklung konkreter, projektfähiger Ansätze.

Weitere spannende Projekte finden Sie hier:

Organische Solarzellen

Insbesondere im Hallenbau stehen hierbei große Flächen zur Verfügung. Durch das sehr geringe Gewicht und die stabile Leistungsausbeute auch bei hohen Temperaturen, bieten sich hier insbesondere organische Solarfolien von der Firma Heliatek GmbH an.

Im Rahmen des ZIM-Projektes „PV-Fassade“ haben sich die Unternehmen Hans Laukien GmbH und Heliatek GmbH mit der RWTH Aachen zusammengeschlossen, um ein fassadenintegriertes Photovoltaik-System zu entwickeln. Das neue System verfügt nicht nur über hohe Wirkungsgrade, sondern kann auch ästhetisch ansprechend in Fassaden integriert werden. Aufgrund der positiven Eigenschaften des neuen Systems wurde das bereits abgeschlossene Projekt in der Kategorie “Best Publicly Funded Project Demonstrator“ bei der „OE-A Competition 2020“ ausgezeichnet.

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Höhere Präzision durch Kolbendosierer

Mittels eines hochgenauen Kolbendosierers wird dem plastifizierten Kunststoff jeweils die richtige Menge Flüssigfarbe zudosiert. Das Kolbendosiersystem ist dabei so präzise, dass es auch für die Einfärbung von transluzenten Teilen (z.B. Kühlschrankschubkästen) genutzt werden kann. Gleichzeitig ist das System so leistungsfähig, dass es auch für die Verfahren mit hohem Kunststoffdurchsatz, wie Extrusion und Compoundieren, erfolgreich eingesetzt wird.

OPM Mechatronic hat basierend auf dem Kolbendosierer eine ganze Produktreihe auf den Markt gebracht, die bereits mit großen Herstellern, wie Kraus Maffei, auf Messen gezeigt und vielfach verkauft wurde. Daneben wird das neue System vom Flüssigfarbhersteller Rowasol für seine Produkte empfohlen.

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Fassadenplatten aus zementarmem Glasfaserbeton

Die Mischung wird in einer neuen Generation hochwertiger Fassadenplatten aus Glasfaserbeton zum Einsatz kommen. Dazu wird seit Ende 2020 eine neue Produktionsanlage errichtet, welche die anspruchsvolle Betonrezeptur verarbeiten kann. Ein optisches Konfektionierungssystem reduziert zudem den Plattenverschnitt. Die übrigen Materialreste werden für eine Wiederverwendung aufbereitet. Durch die Halbierung des Zementverbrauchs und des Plattenverschnitts ergibt sich insgesamt eine jährliche CO2-Einsparung von über 1.600 Tonnen. Die Investition in die neue Produktionsanlage wird durch das Umweltinnovationsprogramm des BMU gefördert.

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Designfreiheit durch 3D-Druck-Roboter

Zur Lösung dieses Problems hat Datentechnik Reitz im Rahmen eines ZIM-Projekts einen neuartigen Slicer entwickelt, der den Aufbau der Formteile entlang lastoptimierter Pfade ermöglicht. Der Slicer lässt dabei erstmals die Nutzung aller Achsen eines Roboterarms zu und kann zusätzlich die Achsen eines Dreh- und Schwenktisches ansteuern.

Das entstehende Formteil wird dabei synchron mit der Bewegung des Druckkopfes bewegt, sodass beispielsweise Überhänge auch ohne störende Stützstrukturen gefertigt werden können. Der neue Slicer wird bereits von namhaften Herstellern der Automobilindustrie sowie von Sportartikelherstellern eingesetzt. Vielen Anbietern von robotergestützten Anlagen zur Additiven Fertigung wird damit ein erheblicher Schritt nach vorn gelingen.

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Forschung und Wissenschaft

Der Schlüssel zum Erfolg ist die Kombination aus praktischer Innovationskraft gepaart mit wissenschaftlicher Exzellenz. Im Laufe der Jahre haben wir durch viele Projekte enge Kontakte mit wissenschaftlichen Einrichtungen aller Disziplinen aufgebaut. Gerne können wir gemeinsam mit Ihnen den passenden wissenschaftlichen Partner für Ihre Idee finden und hier vermitteln.

Ihr Ansprechpartner

Beratung auf Augenhöhe

Jens Memmesheimer

Prokurist / Innovationsberater
M. Sc. Maschinenbau

Telefon:  06151 667187-19
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